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Vitalpilze
sind wirksam
Ein
renommiertes, schulmedizinisch ausgerichtetes US- Forschungsinstitut
beweist die Wirkung pflanzlicher Anti-Krebs-Wirkstoffe auf das
Immun-System: Alternative Krebstherapie macht bei Anwendung einiger
frei verkäuflicher
Pflanzen-Wirkstoffe, wie
Vitalpilzen beispielsweise, medizinischen Sinn.
Nicht nur in den U.S.A., sondern auch
in Europa werden im Zuge einer die Standard-Krebstherapie
ergänzenden sog. "additiven Tumorbehandlung"
zahlreiche frei verkäufliche pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel
- oft von im Ausland niedergelassenen Unternehmen - beworben.
Angeblich sollen diese pflanzlichen
Wirkstoffe Krebspatienten helfen, mit ihren bösartigen
Tumoren oder den Nebenwirkungen der Therapie besser fertig zu
werden. Die wissenschaftlich oft haltlosen Heilungsversprechen
dienen meist ausschließlich der Vermarktung der jeweiligen Substanz.
Solide wissenschaftliche Studien, die die
angebliche Wirkung der oft aus sehr exotischen Quellen stammenden
Substanzen nachprüfbar belegen, sind hingegen kaum zu finden.
Aus diesem Grund ist vielen Therapeuten und betroffenen Patienten
derzeit völlig unklar, was von den vollmundigen Werbeversprechungen
im Einzelfall zu halten ist.
Um diese Wissenslücke möglichst zu schließen,
wurde am renommierten
Memorial Sloan-Kettering Cancer Center
(MSKCC)
eine aufwändige Labor-Studie durchgeführt bei der die Wirkung
von sieben populären pflanzliche Substanzen, bzw. Pflanzen-Auszügen,
auf das Immunsystem
im Tiermodell analysiert wurde. Es handelte sich durchweg um Wirkstoffe,
die bereits heute von Krebspatienten
zu therapeutischen Zwecken eingenommen werden.
Die
Wissenschaftler des MSKCC untersuchten
die Fähigkeit dieser angeblichen Anti-Krebs-Wirkstoffe
im lebenden Organismus aktivierende Reaktionen des Immun-Systems
auszulösen. Getestet wurden:
(1)
H-48 (eine Mischung chinesischer Kräuter)
(2) Coriolus vesicolor, oder Abkömmlige
der Substanz in Form von gereinigten Polysacchariden-K (PSK) oder
gereinigten Polysaccharid-Peptiden (PSP)
(3) Maitake Pilz-Extrakt
(4) Echinacea (Sonnenhüte, auch Scheinsonnenhüte
oder Igelköpfe genannt) mehr in WIKIPEDIA hier
(5) Astragalus Wurzeln
(6) Das gelbe Gewürz Turmeric (Gelbwurz
oder Curcuma Longa genannt)
(7) der Hefe-Pilzabkömmling β-Glucan
.
Die Analyse der erhobenen wissenschaftlichen
Labor-Daten zeigte, dass bei vier der sieben Substanzen gut reproduzierbare-
und zum Teil erstaunlich starke -Immun-Aktivitäten nachgewiesen
werden konnten:
(1) Coriolus Pilz-Extrakte (speziell PSK)
auch Schmetterlingstramete oder Schmetterlingsporling genannt;
(2) Alkohol-Extrakte von Astragalus Wurzeln
(die Wurzeln werden in Nordchina und der Mongolei geerntet. Astragalus
wird seit etwa 4000 Jahren in der chinesischen Medizin verwendet.)
;
(3) Hefe-Pilzabkömmlinge β-Glucan;
(4) Maitake Pilze (mit einer eher schwachen
Wirkung).
Sehr geringe oder überhaupt keine Aktivitäten
konnten für die Kräutermischung H48, Echinacea-Extrakte und
Wasser-Extrakte der Astragalus-Wurzeln nachgewiesen werden.
Die Ergebnisse für das Gewürz Turmeric fielen widersprüchlich
aus.
Hier die Originalquelle (Medline Abstract):Laboratory
of Tumor Vaccinology, Melanoma and Sarcoma Service, Department
of Medicine, Memorial Sloan-Kettering Cancer Center, 1275 York
Avenue, New York, NY 10065, United States.
Quelle: Newsletter Cancer Decisions

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